Vier-Sterne-Superior, 116 Zimmer und Suiten, 1.763 Meter, direkt am Turracher See. Familienbetrieb in dritter Generation.
Ein Haus auf 1.763 Metern, direkt am See
Der Hochschober steht dort, wo Kärnten an die Steiermark grenzt: auf der Turracher Höhe, 1.763 Meter über dem Meer, unmittelbar am Ufer des Turracher Sees. 1929 haben Hans und Hilde Leeb hier einen Gasthof eröffnet. Heute führen Karin Leeb und Martin Klein das Haus in dritter Generation – als Vier-Sterne-Superior-Hotel mit 116 Zimmern und Suiten, das seinen eigenen Ton behalten hat.
Rundherum: Lärchen- und Zirbenwälder, drei Bergseen und die sanft gerundeten Gipfel des UNESCO-Biosphärenparks Nockberge. Die Höhenlage macht das Klima aus – klare Luft, auch im Hochsommer angenehme Temperaturen, im Winter überdurchschnittlich viel Sonne.
Der Chinaturm, der Hamam und das See-Bad
Drei Orte machen den Hochschober unverwechselbar. Der Chinaturm ist ein vierstöckiges chinesisches Gebäude direkt am See, mit Teehaus für die Gong-Fu-Cha-Zeremonie, Meditationsraum und Behandlungsbereich für TCM und Ayurveda. Der Hamam ist ein originalgetreues orientalisches Badehaus mit beheiztem Zentralstein. Und das See-Bad ist ein beheizter Schwimmbereich mitten im kalten Bergsee: 28 bis 30 Grad, reines Seewasser, ganzjährig geöffnet.
Dazu kommt das Kristall-Spa über zwei Ebenen mit rund 70 Behandlungen aus aller Welt – von der Hamam-Waschung über chinesische Massagen und ayurvedische Anwendungen bis zu hawaiianischen Treatments. Seit Sommer 2026 gibt es eine erweiterte Saunalandschaft am See mit der neuen Arena-Sauna und zusätzlichen Ruhebereichen. Der RELAX Guide 2026 führt den Hochschober mit drei Lilien und 17 von 20 Punkten in der Stufe „hervorragend“.
Wohnen zwischen Seeblick und Zirbengrün
Die 116 Zimmer und Suiten wurden in den letzten Jahren durchgehend neu gestaltet. Gekalkte Eiche von Tischlern aus dem Kärntner Lavanttal, Zirbenholz, handgefertigte Lampenschirme aus Wien, Farben aus der Bergnatur. Es gibt 16 Kategorien, Doppelzimmer reichen von 27 bis 80 Quadratmeter, fast alle mit Balkon. Der Großteil blickt nach Norden auf den Turracher See und die Nockberge, die Südzimmer auf den Alpenpark. Die Zirbenzimmer haben eigene Terrasse und privaten Alpenstrand.
Küche mit Zeit für Ernährungsfragen
Die Verwöhnpension reicht vom üppigen Frühstücksbuffet über Rohkost, Suppe und Tagesgericht mittags bis zum mehrgängigen Gourmetmenü am Abend, ergänzt um ein tägliches Käsebuffet mit regionalen und internationalen Sorten. Die Küche fährt dabei drei Linien parallel: Zur klassischen Karte stehen bei jedem Menü vegetarische und vegane Gänge zur Wahl. Die vegane Linie gibt es seit 2013 – damals eine der ersten in der österreichischen Hotellerie – und sie ist zusätzlich glutenfrei. Wer möchte, isst im Haus außerdem im 16:8-Rhythmus.
Vom Fitnessstudio mit Seeblick bis ins 2,5 Grad kalte Seeloch
Fitnessstudio mit Seeblick in der Waldvilla
Das Fitnessstudio liegt in der Waldvilla, einem Glaskubus mit raumhohen Fenstern und Blick auf den Turracher See. Die Ausstattung kommt durchgehend von Technogym und deckt Kraft, Ausdauer und funktionelles Training ab. Trainiert wird bei Tageslicht mit Blick in den Wald – kein Kellerraum, wie man ihn in vielen Häusern dieser Größe findet.
Das tägliche Aktivprogramm ist im Aufenthalt inkludiert und reicht von Aquafitness über Rückenfit und Stretching bis zu Yoga. Wer individueller arbeiten will, bucht Personal Training dazu: Kraftzirkel, Tabata, Bodyweight, Rückenfit oder Hatha Yoga. Die Leiterin des Kristall-Spa ist ausgebildete Ernährungstrainerin und verantwortet auch das Bewegungsprogramm; das Konzept orientiert sich an den Säulen von Sebastian Kneipp – Bewegung, Ernährung, Entspannung, Natur.
Yogahotel Kärnten: Chinaturm, Waldvilla und Seeufer
Yoga steht fast täglich auf dem Programm und ist Teil des Inklusivprogramms. Geübt wird im großen Yogaraum der Waldvilla, im Chinaturm oder im Sommer draußen mit Seeblick. Die Bandbreite ist ungewöhnlich groß: Hatha, Vinyasa, Yin, Kundalini, Chakren-Yoga, Glücksyoga, Yoga und Pilates sowie Yoga und Detox.
Mehrmals im Jahr finden die Yoga-am-Berg-Wochen statt, bei denen jede Woche ein anderer Stil im Mittelpunkt steht, mit zwei bis drei Einheiten pro Tag und international erfahrenen Lehrerinnen und Lehrern – ohne Aufpreis im Aufenthalt enthalten. Meditationsstunden ergänzen das Programm, Vorkenntnisse braucht es keine.
Laufen, Biken und Wandern auf der Turracher Höhe
Für Läuferinnen und Nordic Walker sind drei Runden markiert: 2,4 Kilometer um den Turracher See, 7,2 Kilometer auf der Drei-Seen-Runde und 11,2 Kilometer auf der anspruchsvollen Sigi-Grabner-Trainingsstrecke. Auf 1.763 Metern läuft man automatisch im Höhentraining.
Mountainbiker finden in der Trail Area den sechs Kilometer langen Kornock-Flowtrail, kürzere Strecken und Übungstrails; E-Bike-Spezial- und Downhill-Wochen gibt es als eigene Angebote, die Räder stehen sicher und versperrbar im Hochschober-Basislager. Das Wandergebiet reicht von 1.763 bis 2.400 Meter zum Eisenhut, die Nockberge sind bis in Gipfelnähe bewachsen. Die Alm-Butler-Card ist ab einer Nacht inkludiert und bringt unlimitierte Bergbahnfahrten. Der 18-Loch-Platz in Bad Kleinkirchheim liegt 15 Autominuten entfernt.
Im Winter liegt das Skigebiet Turracher Höhe mit 43 Pistenkilometern und 15 Anlagen zwischen 1.800 und rund 2.200 Metern direkt vor der Tür – die Talstation der Panoramabahn ist 200 Meter entfernt, ein Hotelbus fährt zu den übrigen. Skitourengeher nutzen den Nockberge-Trail, der in vier Etappen fünf Skigebiete verbindet; Schneeschuhwanderungen begleitet der Pistenbutler.
Regeneration: Sauna, Seezugang und Kälte
Der Saunabereich umfasst die Arena-Sauna mit Berg- und Seeblick und mehreren Aufgüssen täglich, See-Saunen, eine Bio-Sauna, Dampfbad, Textil-Dampfkammern, Infrarotwärme und den Hamam. Aus der See-Sauna und dem Dampfbad geht es direkt in den Turracher See; der Bereich ist ab 16 Jahren und textilfrei.
Zum Abkühlen stehen ein Kaltbecken mit acht bis zehn Grad, ein Eisbrunnen und der See selbst zur Verfügung. Im Winter wird eine Fläche rund um das See-Bad und den Saunasteg eisfrei gehalten – bei rund 2,5 Grad Wassertemperatur. Im Sommer und Herbst liegt der See je nach Monat zwischen etwa zwölf und zwanzig Grad. Für Einsteiger gibt es einen Treppeneinstieg mit Haltemöglichkeit.
125 m² Fitnessstudio
125 m² Kursraum
70 m² Kursraum 2
Warum der Hochschober für Höhentraining und Kältereize eine Sonderstellung hat
Was den Hochschober von den Wellnesshäusern der Region abhebt, ist die Adresse. 1.763 Meter liegen genau in dem Bereich, in dem der Körper auf den geringeren Sauerstoffdruck reagiert, ohne dass die Regeneration leidet. Wer fünf bis sieben Nächte bleibt und regelmäßig läuft oder radelt, nimmt einen echten Trainingsreiz mit. Dazu kommt das Gelände: Die Nockberge sind sanft gerundet und bis in Gipfelnähe bewachsen, das ergibt lange gleichmäßige Anstiege statt technischer Schlüsselstellen. Unser Tipp: die ersten zwei Tage locker bleiben, Intervalle erst danach.
Beim Kältetraining ist das Haus weiter als die meisten. Direkter Seezugang aus der Sauna, ganzjährig nutzbar, im Winter ein eisfrei gehaltenes Loch bei 2,5 Grad, dazu Kaltbade-Safaris zu zwei weiteren Bergseen und ein Workshop mit Atemtechnik. Wer Herz-Kreislauf-Themen hat, klärt das vorher ärztlich ab. Ähnlich konsequent die Ernährungsseite: 16:8-Intervallfasten im laufenden Betrieb bietet in der Ferienhotellerie kaum jemand.
Und die Rechnung geht auf: Yoga, Aquafitness, geführte Wanderungen, Bergbahnen und der Light Lunch sind inkludiert, das Spa auch am An- und Abreisetag. Wer viel Ruhe fürs Training will, reist außerhalb der Schulferien.
Einschätzung von hotelsINshape – Best Fitness Hotels
